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Allgemeine Geschäftsbedingungen

Lindebjerg-design

Jesper Lindebjerg
Ludolfingerweg 62, 13465 Berlin

Stand: August 2025

1. Geltungsbereich

1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) gelten für alle Leistungen von lindebjerg-design (nachfolgend „Auftragnehmer“) im Bereich WordPress-Support, Webentwicklung, Hosting und verwandte Dienstleistungen.

1.2 Abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht anerkannt, es sei denn, der Auftragnehmer stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.

1.3 Diese AGB gelten auch für alle zukünftigen Geschäftsbeziehungen, selbst wenn sie nicht nochmals ausdrücklich vereinbart werden.

2. Vertragsabschluss

2.1 Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend und unverbindlich, sofern nicht ausdrücklich als verbindlich gekennzeichnet.

2.2 Ein Vertrag kommt durch die Annahme des Angebots durch den Kunden und die Auftragsbestätigung durch den Auftragnehmer zustande.

2.3 Vertragsänderungen und Ergänzungen bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform.

3. Leistungsumfang

3.1 Der Auftragnehmer bietet folgende Leistungen im Rahmen des Managed WordPress Service an:

  • Tägliche Backups der Website
  • WordPress Core Updates
  • Plugin-Updates
  • Sicherheitsüberwachung
  • Performance-Überwachung
  • Technischer Support

3.2 Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus der jeweiligen Auftragsbestätigung bzw. dem gewählten Service-Paket.

3.3 Zusätzliche Leistungen, die nicht im gebuchten Paket enthalten sind, werden nach Aufwand gesondert berechnet.

3.4 Der Auftragnehmer führt Updates und Wartungsarbeiten in der Regel während der regulären Geschäftszeiten (Montag bis Freitag, 9–18 Uhr) durch. Bei dringenden Sicherheitsupdates behält sich der Auftragnehmer vor, Updates auch außerhalb dieser Zeiten durchzuführen.

3.5 Design- und Redesign-Projekte (Neugestaltung oder grundlegende Überarbeitung einer bestehenden Website) werden als eigenständige, zeitlich begrenzte Projekte auf Grundlage eines individuellen Angebots abgewickelt. Für die Zahlungsabwicklung solcher Projekte gilt ergänzend Ziffer 6.7 ff.

4. Verfügbarkeit

4.1 Der Auftragnehmer strebt eine Verfügbarkeit der betreuten Websites von 99 % im Jahresmittel an.

4.2 Von der Verfügbarkeitsberechnung ausgenommen sind Ausfallzeiten aufgrund höherer Gewalt, Wartungsarbeiten beim Hosting-Provider oder Probleme, die außerhalb des Einflussbereichs des Auftragnehmers liegen.

5. Vertragslaufzeit und Kündigung

5.1 Der Vertrag wird für einen Zeitraum von 6 Monaten geschlossen, sofern nicht anders vereinbart.

5.2 Der Vertrag verlängert sich automatisch um jeweils weitere 6 Monate, wenn er nicht mit einer Frist von 14 Tagen vor Ablauf der jeweiligen Vertragslaufzeit gekündigt wird.

5.3 Die Kündigung bedarf zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform (E-Mail ausreichend).

5.4 Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor bei:

  • Zahlungsverzug des Kunden von mehr als 30 Tagen
  • Wiederholten Verstößen gegen diese AGB
  • Verwendung der Website für illegale Zwecke

5.5 Bei Sonderkonditionen (z. B. vergünstigte Stammkundenpreise) kann eine abweichende Mindestvertragslaufzeit vereinbart werden.

6. Preise und Zahlung

6.1 Es gelten die zum Zeitpunkt der Auftragserteilung vereinbarten Preise. Alle Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer.

6.2 Die Abrechnung des Managed WordPress Service erfolgt halbjährlich im Voraus, sofern nicht anders vereinbart.

6.3 Rechnungen sind innerhalb von 30 Tagen nach Rechnungsstellung ohne Abzug zur Zahlung fällig.

6.4 Bei Zahlungsverzug ist der Auftragnehmer berechtigt, Verzugszinsen in Höhe von 9 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz zu berechnen.

6.5 Der Auftragnehmer ist berechtigt, bei Zahlungsverzug von mehr als 30 Tagen die Leistungserbringung einzustellen, bis der Zahlungsrückstand beglichen ist.

6.6 Preisanpassungen für Folgeperioden behält sich der Auftragnehmer vor. Der Kunde wird über Preisanpassungen mindestens 6 Wochen vor Inkrafttreten informiert. In diesem Fall steht dem Kunden ein Sonderkündigungsrecht zu.

6.7 Für Design- und Redesign-Projekte (Neuerstellung oder grundlegende Überarbeitung einer Website) gilt, sofern im jeweiligen Angebot keine abweichende Zahlungsvereinbarung getroffen wurde, folgender Zahlungsplan:

  • a) Sobald sämtliche im Angebot vereinbarten Templates und Seiten technisch fertiggestellt und mit Platzhalterinhalten (Dummy-Texten und -Bildern) auf dem Server veröffentlicht sind (nachfolgend „technische Fertigstellung“), stellt der Auftragnehmer 50 % des vereinbarten Gesamthonorars in Rechnung.
  • b) Der verbleibende Restbetrag wird spätestens 2 Monate nach Eintritt der technischen Fertigstellung gemäß lit. a) in Rechnung gestellt. Dies gilt unabhängig davon, ob der Kunde bis zu diesem Zeitpunkt die finalen Inhalte (Texte, Bilder, Logos, sonstige Materialien) geliefert hat oder die Website bereits mit finalen Inhalten öffentlich live geschaltet wurde.

6.8 Technische Fertigstellung im Sinne von Ziffer 6.7 liegt vor, sobald sämtliche vereinbarten Seiten und Funktionen technisch umgesetzt, responsiv und funktionsfähig sind und das Projekt ausschließlich noch auf die Lieferung finaler Inhalte durch den Kunden wartet. Der Auftragnehmer informiert den Kunden in Textform (z. B. per E-Mail) über den Eintritt der technischen Fertigstellung; mit dieser Mitteilung beginnt die Frist gemäß Ziffer 6.7 lit. b).

6.9 Die zeitnahe Lieferung finaler Inhalte ist eine Mitwirkungspflicht des Kunden gemäß Ziffer 7.1. Verzögerungen bei der Livestellung mit finalen Inhalten, die auf einer verspäteten Zulieferung durch den Kunden beruhen, berühren die Fälligkeit der Rechnungen nach Ziffer 6.7 nicht und begründen keinen Anspruch des Kunden auf Aufschub der Zahlung.

6.10 Ist im Angebot eine Anzahlung vor Projektbeginn vereinbart, wird diese auf die erste Rechnung gemäß Ziffer 6.7 lit. a) angerechnet.

7. Pflichten des Kunden

7.1 Der Kunde verpflichtet sich:

  • Zugangsdaten zum WordPress-Backend und Hosting-Account bereitzustellen
  • Den Auftragnehmer über geplante Änderungen an der Website zu informieren
  • Regelmäßige Rechnungen fristgerecht zu begleichen
  • Seine Website nicht für illegale Zwecke zu nutzen
  • Bei Design- und Redesign-Projekten: finale Inhalte (Texte, Bilder, Logos, sonstige Materialien) zeitnah bereitzustellen, damit das Projekt fertiggestellt und veröffentlicht werden kann

7.2 Der Kunde ist für die rechtmäßige Nutzung seiner Website (Impressum, Datenschutzerklärung, DSGVO-Konformität, Urheberrechte etc.) selbst verantwortlich.

7.3 Der Auftragnehmer hat keinen Zugriff auf Passwörter des Kunden und wird diese auch nicht anfordern. Alle Arbeiten erfolgen über bereitgestellte Admin-Zugänge oder nach vorheriger Absprache.

8. Backups und Datensicherung

8.1 Der Auftragnehmer erstellt im Rahmen des Managed WordPress Service tägliche Backups der betreuten Websites.

8.2 Backups werden für einen Zeitraum von 30 Tagen aufbewahrt.

8.3 Trotz regelmäßiger Backups empfiehlt der Auftragnehmer dem Kunden, zusätzliche eigene Sicherheitskopien anzufertigen.

8.4 Die Wiederherstellung eines Backups ist im Service-Umfang enthalten, sofern die Notwendigkeit nicht durch Handlungen des Kunden verursacht wurde.

9. Haftung und Gewährleistung

9.1 Der Auftragnehmer haftet für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit uneingeschränkt.

9.2 Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten). In diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.

9.3 Die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ist der Höhe nach auf den Nettowert des Jahresauftragswertes begrenzt.

9.4 Die verschuldensunabhängige Haftung für Mängel, die bereits bei Vertragsschluss vorhanden waren (§ 536a BGB), ist ausgeschlossen.

9.5 Updates und Änderungen an der Website werden mit größter Sorgfalt durchgeführt. Der Auftragnehmer übernimmt jedoch keine Garantie dafür, dass Updates in allen Fällen ohne Beeinträchtigung der Website-Funktionalität durchgeführt werden können.

9.6 Die Verjährungsfrist für Gewährleistungsansprüche beträgt 12 Monate ab Leistungserbringung.

10. Urheberrecht und Nutzungsrechte

10.1 Alle vom Auftragnehmer erstellten Werke (Code, Designs, Grafiken etc.) bleiben geistiges Eigentum des Auftragnehmers, soweit nicht ausdrücklich anders vereinbart.

10.2 Der Kunde erhält ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht für die im Rahmen des Projekts erstellten Werke. Bei Design- und Redesign-Projekten steht dieses Nutzungsrecht unter der aufschiebenden Bedingung der vollständigen Zahlung des vereinbarten Gesamthonorars gemäß Ziffer 6.7.

10.3 Die Weitergabe von Zugangsdaten, Code oder anderen vom Auftragnehmer erstellten Materialien an Dritte bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung.

11. Geheimhaltung und Datenschutz

11.1 Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Geschäftsbeziehung erlangten vertraulichen Informationen geheim zu halten.

11.2 Der Auftragnehmer verarbeitet personenbezogene Daten im Einklang mit der DSGVO. Details regelt die Datenschutzerklärung unter https://lindebjerg-design.de/datenschutz/.

11.3 Soweit der Auftragnehmer im Auftrag des Kunden personenbezogene Daten verarbeitet, wird ein separater Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) geschlossen.

12. Schlussbestimmungen

12.1 Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

12.2 Erfüllungsort und ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag ist Berlin, sofern der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist.

12.3 Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht.

12.4 Änderungen und Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Schriftform.

Kontakt bei Fragen

lindebjerg-design
Jesper Lindebjerg
Ludolfingerweg 62
13465 Berlin

E-Mail: mail@lindebjerg-design.de
Telefon: +49 170 5322936

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